Unsere Empfehlungen

Henry

Autor: Florian Gottschick

Verlag: Penguin

ISBN: 978-3-328-60148-7

Preis: 20,00 €

Buchtipp von: Rainer Francke (Oktober 2021)

Henry

Ganz schön schräg: Da wird die zwölfjährige Henry doch vom Kleinkriminellen Sven quasi aus Versehen entführt. Und das nur, weil sie auf dem Rücksitz des BMW-SUV ihrer Mutter eingeschlafen war, während diese die Einkäufe in ihre Wilmersdorfer Villa bringen wollte. Und Sven, Automec…

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Ganz schön schräg: Da wird die zwölfjährige Henry doch vom Kleinkriminellen Sven quasi aus Versehen entführt. Und das nur, weil sie auf dem Rücksitz des BMW-SUV ihrer Mutter eingeschlafen war, während diese die Einkäufe in ihre Wilmersdorfer Villa bringen wollte. Und Sven, Automechaniker von Beruf und ziemlich naiv, findet nicht abgeschlossene, offene Luxus-BMWs mit Zündschlüssel im Schloss halt äußerst reizvoll.
Er erschrickt sich fast zu Tode, als er seinen Passagier bemerkt. Doch dann geschieht das Unfassbare: Die von ihrer Helikopter-Mutter genervte Henry (eigentlich Henriette) überredet ihn, aus der Entführung aus Zufall einen Roadtrip – zusammen mit Svens ahnungsloser Freundin – zu machen, ausgerechnet zum Ferienhaus von Henrys Familie auf dem Land.
Doch was macht die Entführung mit den Eltern? Anfänglich völlig verzweifelt müssen sie immer mehr realisieren, dass Henry scheinbar Spaß an der ganzen Sache hat. Und stellen sich immer mehr Fragen über sich, ihre Tochter, ihre Beziehung, über ihre verlorenen Träume … Und finden, als die ganze Geschichte schließlich für alle Beteiligten ziemlich gut geendet hat, in neuen Rollen zueinander.
Ein ungewöhnlicher, temporeicher Roman - schräg, unkonventionell, lesenswert!

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Der Nachtstimmer

Autor: Maarten 't Hart

Verlag: Piper

ISBN: 978-3-492-07043-0

Preis: 24,00 €

Buchtipp von: Stefan Decken (Oktober 2021)

Der Nachtstimmer

Orgeln sind sensible Großinstrumente, sie müssen regelmäßig gewartet, gepflegt und gestimmt werden. Von Menschen mit Geduld und vor allem mit einem sehr guten Gehör. Von Menschen wie ihm: Gabriel Pottjewijd ist von Beruf Orgelstimmer. Er reist im Auftrag seines Arbeitgebers quer durc…

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Orgeln sind sensible Großinstrumente, sie müssen regelmäßig gewartet, gepflegt und gestimmt werden. Von Menschen mit Geduld und vor allem mit einem sehr guten Gehör. Von Menschen wie ihm: Gabriel Pottjewijd ist von Beruf Orgelstimmer. Er reist im Auftrag seines Arbeitgebers quer durch die Niederlande, durch Deutschland und das benachbarte Ausland. Seine aktuelle Arbeitsstelle liegt in der Hafenstadt Maassluis im Süden von Holland; eine berühmte Garrels-Orgel bedarf seiner Aufmerksamkeit. Doch in unmittelbarer Nähe zur Kirche dröhnt eine Schiffswerft - Ankerketten klirren, Schneidbrenner kreischen, Sirenen heulen... Gabriel muss das Stimmen in die Nacht verlegen. Zu diesen Widrigkeiten kommen noch die kleingeistigen Bewohner des Städtchens, denen er allerorts begegnet und die ihm das Leben schwer machen. Lediglich die junge Lanna steht ihm beim Stimmen geduldig assistierend zur Seite, und langsam freundet sich Gabriel auch mit ihrer temperamentvollen kratzbürstigen Mutter Gracinha an. Bis ausgerechnet er, der liebenswert neurotische Eigenbrötler, in den Verdacht gerät, Gracinha verführen zu wollen. Wird sein Auftrag etwa in einer Katastrophe enden?

Zwischen der seltsamen Liebesgeschichte, die sich im Verlauf der Geschichte entspinnt und der wunderbar kundigen Beschreibung der Arbeit eines Orgelstimmers geht es in 't Harts neuem Roman immer auch um (natürlich klassische) Musik. Mit leicht ironischem, mal melancholischem Unterton skizziert er seine bisweilen recht skurrilen Figuren. Herausgekommen ist ein wunderbarer poetischer Roman - eben ein echter Maarten 't Hart!

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Ich heiße Billy Plimpton

Autor: Helen Rutter

Verlag: Atrium

ISBN: 978-3-85535-650-8

Preis: 15,00 €

Buchtipp von: Anne Simon (Oktober 2021)

Ich heiße Billy Plimpton

Billy Plimpton ist neu an der Bannerdale High School. Natürlich ist er aufgeregt. Nicht nur, weil es der erste Tag an einer neuen Schule ist, sondern viel mehr, weil es auch der erste Tag seines neuen Lebens werden soll. Endlich soll ihn niemand mehr für sonderbar halten, n…

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Billy Plimpton ist neu an der Bannerdale High School. Natürlich ist er aufgeregt. Nicht nur, weil es der erste Tag an einer neuen Schule ist, sondern viel mehr, weil es auch der erste Tag seines neuen Lebens werden soll. Endlich soll ihn niemand mehr für sonderbar halten, niemand soll ihn komisch angucken oder bemitleiden. Denn Billy stottert. So stark, dass er die vielen Witze, die er eigentlich immer parat hat, lieber für sich behält. Damit er nicht wieder als Sonderling wahrgenommen wird, beschließt er einfach alle anderen nicht merken zu lassen, was mit ihm nicht stimmt. Möglichst nicht zu sprechen und wenn nötig, nur einsilbig zu antworten. Das klappt leider nur mäßig gut und schon bald wundern sich die ersten über sein eigenartiges Verhalten. Ein neuer Plan muss her: Billy will sein Stottern loswerden. Viel Zeit bleibt ihm dafür nicht, schließlich hat er sich in einem übermütigen Moment zur jährlichen Talentshow angemeldet. Und wenn er bis dahin nicht geheilt ist, wird das alles im Desaster enden.
„Ich heiße Billy Plimpton“ ist eins dieser Kinderbücher, das Kindern wie Erwachsenen gleichermaßen gefallen dürfte. Und eins, bei dem alle noch etwas lernen können. Wenn Billy zu Anfang die Hauptkategorien von Erwachsenen aufzählt und wie sie sich Stotternden gegenüber verhalten, dürfte sich jeder wiederfinden. Seine Empfehlung, welches Verhalten das angenehmste ist, nimmt man nur zu dankbar entgegen. Billy Plimpton ist einfach durch und durch liebenswert und man fiebert bis zum Schluss mit ihm mit, ob er seinen Traum, auf der großen Bühne zu stehen und die Menschen zum Lachen zu bringen, erfüllen kann.

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Eine ganz dumme Idee

Autor: Fredrik Backman

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-31570-3

Preis: 20,00 €

Buchtipp von: Sigrid Pommeranz (Oktober 2021)

Eine ganz dumme Idee

Es ist nicht nur die eine ganz dumme Idee, auf der dieser Roman aufbaut, sondern es tummeln sich zahlreiche verrückte Ideen in dieser Geschichte. Angefangen mit dem dummen Einfall eines verzweifelten Menschen, eine Bank zu überfallen. Ohne Plan und Verstand eine Bank a…

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Es ist nicht nur die eine ganz dumme Idee, auf der dieser Roman aufbaut, sondern es tummeln sich zahlreiche verrückte Ideen in dieser Geschichte. Angefangen mit dem dummen Einfall eines verzweifelten Menschen, eine Bank zu überfallen. Ohne Plan und Verstand eine Bank auszurauben, in der es überhaupt kein Bargeld gibt. Daher muss der neununddreißigjährige Bankräuber ohne Beute flüchten, rennt durch die erstbeste offenstehende Haustür und platzt dort in eine Wohnungsbesichtigung. So wird aus einem Banküberfall ein ungewolltes Geiseldrama, welches völlig aus dem Ruder läuft. Denn zur Besichtigung der Wohnung haben sich neun Personen mit den verrücktesten Vorgeschichten eingefunden. Während der Geiselnahme bleibt viel Zeit und Raum für tiefgehende Gespräche und Erkenntnissen, Selbstfindungen, Aussprachen und auch Beziehungsdramen. Nebenbei, außerhalb des Geiseldramas, darf auch einmal eine genervte Psychologin über ihre außergewöhnliche Patientin sprechen und zwei Polizeibeamte (Vater und Sohn) versuchen professionell zu arbeiten, was sich dann aber, aufgrund der familiären Konstellation, eher als schwierig erweist. Eines haben jedoch alle gemeinsam, es sind liebenswerte Menschen, die ab und zu mal eine Dummheit begehen

Einerseits hat Fredrik Backman wieder einmal eine haarsträubende Komödie geschrieben, anderseits auch Menschen über ihre Ängste und Sorgen sprechen lassen. Es ergeben sich immer wieder neue Bilder, je weiter die Geschichte voranschreitet und der Leser die Personen kennenlernt, was auch den Reiz des Romans ausmacht. Eine schöne Geschichte über "Idioten", die ihren Humor nicht verloren haben. Wer Backmans „Ein Mann Namens Ove“ mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen.
Die Filmrechte zu diesem Buch sind übrigens auch schon verkauft.

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Der Mauersegler

Autor: Jasmin Schreiber

Verlag: Eichborn

ISBN: 978-3-8479-0079-5

Preis: 22,00 €

Buchtipp von: Vanessa Bartz (Oktober 2021)

Der Mauersegler

„Was hast du getan?“ Das fragt sich Prometheus immer wieder, als sein bester Freund Jakob stirbt. Von Schuld und Trauer gequält flüchtet er vor der Polizei, seinen Freunden und der Familie. Aber warum? Das erfährt man Stück für Stück in dieser tragischen Geschichte. Prometheus ist Arzt …

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„Was hast du getan?“ Das fragt sich Prometheus immer wieder, als sein bester Freund Jakob stirbt. Von Schuld und Trauer gequält flüchtet er vor der Polizei, seinen Freunden und der Familie. Aber warum? Das erfährt man Stück für Stück in dieser tragischen Geschichte. Prometheus ist Arzt und führt eine neue Studie zur Krebsbekämpfung durch. Als Jakob an Krebs erkrankt, scheint Prometheus die einzige Hoffnung für ihn zu sein. Der junge Arzt ist zu Beginn noch unsicher, möchte seinen besten Freund eigentlich nicht an der Studie teilnehmen lassen, tut es am Ende aber doch. Er hofft so sehr, dass es klappt. Er hofft, seinen besten Freund retten zu können, doch leider schafft er es nicht.
Prometheus ist verzweifelt. Es zieht ihn nach Dänemark und er landet dort am Strand. Eigentlich möchte er mit dem Auto ins Meer fahren, vor seinen Gefühlen und der ganzen Situation fliehen. Doch sein Auto bleibt im Sand stecken. Und so wird er von zwei älteren Damen aufgefunden, die ihn mit zu sich nach Hause auf einen Ponyhof nehmen und bei sich leben lassen. Sie stellen keine Fragen, binden Prometheus aber in den täglichen Aufgaben mit ein. Und so beginnt der innere Kampf mit der Frage, die ihn die ganze Zeit begleitet: „Was hast du getan?“

Das Buch ist unfassbar gut, fesselnd, aber auch traurig. Der Leser spürt die Verzweiflung von Prometheus von der ersten Seite an und ist erleichtert, als er die beiden Frauen trifft, die ihn in dieser Zeit mit ihrer Anwesenheit unterstützen. Durch sehr gelungene Zeitsprünge setzt man die Geschichte nach und nach zusammen.

Die Autorin Jasmin Schreiber hat mich schon mit ihren ersten Roman „Marianengraben“ sehr berührt. Mit „Der Mauersegler“ hat sie es auch wieder geschafft. Absolut empfehlenswert!

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Das Meer von Mississippi

Autor: Beth Ann Fennelly/Tom Franklin

Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-27285-9

Preis: 22,00 €

Buchtipp von: Rainer Francke (September 2021)

Das Meer von Mississippi

Die große Flut im Mississippi-Delta im Jahre 1927 war eine der größten Naturkatastrophen, die die USA erlebt haben. Nach wochenlangen Regenfällen und Dammbrüchen standen 70.000 Quadratkilometer Land unter Wasser, waren unzählige Menschen obdachlos, die Zahl der Toten und Vermi…

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Die große Flut im Mississippi-Delta im Jahre 1927 war eine der größten Naturkatastrophen, die die USA erlebt haben. Nach wochenlangen Regenfällen und Dammbrüchen standen 70.000 Quadratkilometer Land unter Wasser, waren unzählige Menschen obdachlos, die Zahl der Toten und Vermissten wurde nie ermittelt.
Mitten in dieser Zeit sind die beiden Prohibitionsagenten Ted Ingersoll und Ham Johnson unterwegs. Ihre Aufgabe ist es, eine Schwarzbrennerei zu finden und im Todesfall zweier mutmaßlich ermordeter Kollegen zu ermitteln. Dabei stoßen sie auf ein Baby, dass das Massaker an seinen Eltern überlebt hat. Ingersoll, selbst Waisenkind, kann das Kind nicht seinem Schicksal überlassen und lässt es auf dem Hof von Dixie Holliver zurück, die gerade ein Baby verloren hat. Schließlich sind Ingersoll und Johnson weiter auf der Jagd nach der Destille.
Was sie nicht wissen: Dixie Clay ist die Schwarzbrennerin. Und sie ist mit dem zwielichtigen Gangster Jesse verheiratet, der die Deicharbeiten sabotiert. Ingersoll verliebt sich in Dixie Clay, und zu ihrer schier ausweglosen Lage kommt die Flut …
Ein wirklich außergewöhnlicher Roman, der das ganze Leben im Süden Amerikas jener Zeit beinhaltet: die Naturkatastrophe, Liebe, Gangster, politische Spielchen, Prohibition, Korruption, Brutalität, Loyalität und Verrat: wirklich eine durchlesene Nacht wert.

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Die Leuchtturmwärter

Autor: Emma Stonex

Verlag: S. Fischer

ISBN: 978-3-10-397037-1

Preis: 22,00 €

Buchtipp von: Stefan Decken (September 2021)

Die Leuchtturmwärter

Silvester 1972: ein Boot nimmt Kurs auf den etliche Kilometer vor der Küste Cornwalls stehenden Leuchtturm Maiden Rock. An Bord ist die Ablöse für einen der Wärter. Doch seltsamerweise wird die Bootsbesatzung nicht erwartet, die stählerne Eingangstür bleibt geschlossen. Als man die v…

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Silvester 1972: ein Boot nimmt Kurs auf den etliche Kilometer vor der Küste Cornwalls stehenden Leuchtturm Maiden Rock. An Bord ist die Ablöse für einen der Wärter. Doch seltsamerweise wird die Bootsbesatzung nicht erwartet, die stählerne Eingangstür bleibt geschlossen. Als man die verriegelte Tür schließlich gewaltsam öffnet und in den Turm emporsteigt, ist dieser menschenleer. Der zum Abendessen gedeckte Tisch scheint unberührt, die Uhren sind stehen geblieben - alle zeigen die gleiche Zeit. Im Logbuch findet sich eine letzte Eintragung über einen schweren Sturm, obwohl der Wetterbericht völlige Windstille vorhergesagt hatte. Was ist mit den drei Wärtern geschehen?
1992: auch zwei Jahrzehnte später sind die Ehefrauen und die Freundin der drei Männer völlig ahnungslos. Das Verschwinden ihrer Lebenspartner konnte nicht aufgeklärt werden, die Betreiberfirma des Leuchtturms hat sie längst für tot erklärt. Die Tragödie, die Helen, Jennifer und Michelle hätte zusammenbringen können, hat sie im Gegenteil entzweit. Als ein Schriftsteller über den Fall schreiben will, brechen sie zum ersten Mal ihr Schweigen. Und je tiefer sie hinabtauchen in ihre Erinnerungen an die letzten Wochen und Monate vor jener Silvesternacht, desto mehr offenbart sich ein Geflecht aus Geheimnissen und Lügen, Realität und Einbildung...

Drei Männer, die spurlos von einem Leuchtturm verschwinden. Drei Frauen, die ihr Leben lang mit diesem Rätsel kämpfen. Und das Meer, das dunkle, mächtige Meer... "Die Leuchtturmwärter": kein Krimi, kein Thriller - aber dennoch ungeheuer fesselnd und ergreifend. Das ist das Debüt der Engländerin Emma Stonex - und ganz klar mein Favorit im diesjährigen Lesesommer.

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Nur hier sind wir einzigartig

Autor: Christine Avel

Verlag: mare

ISBN: 978-3-86648-648-5

Preis: 18,00 €

Buchtipp von: Anne Simon (September 2021)

Nur hier sind wir einzigartig

Eine griechische Insel, noch vor der Zeit, in der die Region komplett vom Tourismus eingenommen wurde. Wie jedes Jahr verbringen die Familien ihren kompletten Sommer hier. Sie kommen aus verschiedenen Ecken Europas, die Eltern arbeiten an archäologischen Ausgrabungen. Die …

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Eine griechische Insel, noch vor der Zeit, in der die Region komplett vom Tourismus eingenommen wurde. Wie jedes Jahr verbringen die Familien ihren kompletten Sommer hier. Sie kommen aus verschiedenen Ecken Europas, die Eltern arbeiten an archäologischen Ausgrabungen. Die Kinder, von den Erwachsenen vergessen, erkunden derweil die Insel, streunen durch die Gegend und baden in den Wellen. In den Wochen auf der Insel leben sie hier wie in einer eigenen Welt. Auf dem Festland haben sie alle keinen Kontakt zueinander, wer am Ende der Saison einen Fuß auf die Fähre setzt, lässt ein ganzes Leben hinter sich. Die Kinder geben sich sogar andere Namen. Gemeinsam bestehen sie Abenteuer, gruseln sich im Dunkeln, verjagen die wenigen Touristen, die sich bis zu den Ausgrabungsstätten vorwagen. So verbringen sie Sommer für Sommer miteinander, wachsen gemeinsam auf, werden älter, verlieben sich und erfahren auch erste Verluste.
Und irgendwann, Jahre später, kommt die plötzliche Erkenntnis, dass diese Zeit unwiederbringlich vorbei ist.
Christine Avel erzählt in „Nur hier sind wir einzigartig“ voller Wärme und Wehmut von den unendlichen Sommern unserer Kindheit und darüber, dass sie eben doch irgendwann zu Ende gehen. Einer der schönsten Romane dieses Sommers.

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